Die stoische Unterscheidung zwischen dem, was du beeinflussen kannst, und dem, was außerhalb liegt, wirkt wie ein psychologischer Staubsauger für unnötige Last. Notiere: Was liegt klar in meiner Hand? Was akzeptiere ich, ohne zu kämpfen? Welche Mini-Handlung heute erhöht meine Wirkung? Durch dieses Schreiben ziehst du Grenzen, bündelst Kraft und richtest dich lösungsorientiert aus, statt in Grübelschleifen zu verharren oder dich von Impulsen treiben zu lassen.
Nicht die Slack-Nachricht verletzt, sondern unsere Interpretation darüber, was sie angeblich über Respekt oder Prioritäten aussagt. Schreibe drei neutrale Beschreibungen desselben Ereignisses, ohne Adjektive, dann drei mögliche wohlwollende Erklärungen. Ergänze: Welche Belege habe ich? Welche fehlen? Welche Reaktion dient langfristigen Zielen? Diese Übung erdet, entschärft Drama und lässt Raum für kluge, ruhige Kommunikation, selbst wenn der Puls kurz hochschießt.
Wenn keine Zeit für lange Einträge ist, reicht ein winziges Protokoll: Trigger, Gefühl, Gedanke, Antwort. In 60 Sekunden ordnest du die Szene, prüfst Annahmen und wählst eine nützliche Aktion. Ergänze täglich eine Erkenntnis: Was hat heute Ruhe unterstützt? Was hat mich getriggert? So entsteht ein wachsendes Nachschlagewerk deiner Muster, das künftige Reibungen schneller abfedert und Teamkontakte sanfter gestaltet.
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